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Hier einmal in ganz persönlicher eigener Sache:

Ich schreibe offen über mein Leben, weil meine Sicht sonst niemand erzählt. Meine Beiträge sind öffentlich — und es ist völlig in Ordnung, wenn auch das Jugendamt mitliest. Ich nenne keine Namen, keine Schuldigen. Ich schreibe über ME/CFS, über Liebe, über Verlust und darüber, wie Entscheidungen manchmal weh tun. Gefühle sind keine Straftat. Meine Wahrheit auch nicht.

Wie ein Buch von 1980 mein Denken bis heute prägt

Es gibt Bücher, die liest man, stellt sie ins Regal und vergisst sie. Und dann gibt es Bücher, die setzen sich fest wie ein gut gemeinter Ohrwurm. Bei mir war das 1980 die Transaktionsanalyse von Eric Berne. Damals war ich jung, neugierig und ziemlich sicher, dass man mit ein bisschen Psychologie die Welt besser versteht. Heute weiß ich: Man versteht damit vor allem sich selbst — und das ist manchmal schon Herausforderung genug.

Warum dieses Buch hängen blieb

Die Transaktionsanalyse ist kein kompliziertes Fachwerk, das man mit Stirnrunzeln und Bleistift im Anschlag durcharbeiten muss. Sie ist erstaunlich alltagstauglich. Drei Ich‑Zustände, ein paar Kommunikationsmuster, ein paar „Spiele“, die wir Menschen so treiben — und plötzlich sieht man Gespräche nicht mehr nur als Worte, sondern als kleine psychologische Theaterstücke.

Ich habe das damals nicht nur gelesen. Ich habe es verinnerlicht. So sehr, dass ich heute oft automatisch erkenne, aus welchem inneren „Ich“ jemand gerade spricht. Und manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich innerlich denke: „Ah, da spricht gerade das kritische Eltern‑Ich. Interessant.“ Ja, ich weiß. Klingt nerdig. Ist aber praktisch.

Die drei Ich‑Zustände – mein inneres Trio

Seit 1980 laufen sie bei mir wie kleine Figuren durchs Leben:

  • Eltern‑Ich: streng, fürsorglich, manchmal leicht genervt.
  • Erwachsenen‑Ich: sachlich, ruhig, lösungsorientiert.
  • Kind‑Ich: kreativ, trotzig, lebendig — je nach Tagesform.

Wenn man das einmal verstanden hat, sieht man Gespräche anders. Man hört nicht nur was jemand sagt, sondern von wo aus er es sagt.

Und das verändert alles.

Kommunikation ohne Drama – danke, TA

Die TA hat mir beigebracht, Konflikte nicht sofort persönlich zu nehmen. Wenn jemand patzig reagiert, heißt das nicht automatisch: „Er mag mich nicht.“ Es heißt oft nur: „Sein Kind‑Ich hat gerade schlechte Laune.“ Oder: „Sein Eltern‑Ich hat heute Überstunden.“

Das entspannt ungemein.

„Ich bin OK – du bist OK“ – der Satz, der bleibt

Dieser Grundsatz der TA hat mich durch viele Lebensphasen getragen. Er ist einfach, aber nicht simpel. Er bedeutet: Ich bin wertvoll. Du bist wertvoll. Auch wenn wir uns gerade nicht verstehen. Auch wenn das Leben kompliziert ist. Auch wenn Kommunikation mal schiefgeht.

Für mich ist das bis heute einer der stabilsten inneren Anker.

Warum ich das heute schreibe

Weil ich gemerkt habe, dass dieses alte Buch aus 1980 mich bis heute begleitet. Nicht als Theorie, sondern als Haltung. Als Werkzeug. Als leiser Kompass im Alltag.

Und vielleicht ist das die eigentliche Stärke der Transaktionsanalyse: Sie ist kein psychologisches Modell, das man auswendig lernt. Sie ist eine Art, die Welt zu sehen — klarer, menschlicher, gelassener.

Manchmal sogar mit einem kleinen Schmunzeln.

Mein neues Samsung‑Notebook – und die Rückkehr der Kreativität

Mein neues Samsung‑Notebook – und die Rückkehr der Kreativität

Es ist schon verrückt, wie sich Dinge verändern können. Mein neues Samsung‑Notebook macht langsam richtig Spaß. Zusammen mit den ganzen KI‑Anwendungen und Windows 11 fühlt es sich an, als hätte ich plötzlich wieder eine Werkstatt für Ideen – nur eben digital.

Trotz ME/CFS kann ich endlich wieder kreativ werden. Nicht mit Dreamweaver, nicht mit Photoshop, sondern auf eine ganz neue Art. Leichter, spontaner, freier. Ich kann schreiben, gestalten, ausprobieren – direkt vom Bett aus.

Es ist fast, als hätte mir die Technik ein Stück Selbstständigkeit zurückgegeben. Ich baue nach und nach alle meine früheren Blogtexte in einen einzigen neuen Blog ein. Das ist viel Arbeit, ja. Aber da ich ohnehin die meiste Zeit ans Bett gefesselt bin, fühlt sich diese Arbeit nicht wie Belastung an, sondern wie Bewegung. Wie ein kleiner Schritt zurück ins Leben.

Und jedes Mal, wenn ich den Laptop aufklappe, denke ich: So geht Kreativität heute – mit Herz, mit Technik und mit einer guten Portion Zuversicht.

Wenn meine Worte endlich ankommen

Wenn meine Worte endlich ankommen

Manchmal schreibt man einfach drauflos, weil es gut tut. Weil Worte Ordnung schaffen, wo das Leben manchmal chaotisch ist. Und dann kommt der Moment, in dem man merkt: Jetzt liest jemand mit, der sonst nur Akten liest.

Genau das ist bei mir passiert. Das Jugendamt schaut sich meine Facebook‑Seite an — und wahrscheinlich auch meinen Blog. Nicht überraschend, nicht heimlich, sondern genau so, wie ich es wollte.

Ich habe lange genug erlebt, wie Geschichten nur halb erzählt werden. Wie Entscheidungen getroffen werden, ohne dass jemand versteht, wie es sich für die Menschen anfühlt, die mittendrin stehen. Wie schnell man in eine Rolle gedrängt wird, die mit der Realität wenig zu tun hat.

Und dann kommt noch etwas dazu, das man nicht sieht, wenn man nur auf Papier schaut: ME/CFS. Eine Krankheit, die leise ist, aber laut wirkt. Die den Körper ausbremst, den Kopf vernebelt, die Energie frisst und den Alltag zu einem Minenfeld macht. Eine Krankheit, die man nicht „wegdenkt“, nicht „wegschläft“, nicht „wegorganisiert“.

Was weh tut: Dass genau diese Krankheit manchmal gegen mich verwendet wird. Als wäre Erschöpfung ein Charakterfehler. Als wäre Überforderung ein Beweis für Unfähigkeit. Als wäre ein Körper, der nicht regeneriert, ein Argument gegen meine Liebe, meine Fürsorge, meine Verantwortung.

Aber ME/CFS macht mich nicht weniger Mutter. Nicht weniger Oma. Nicht weniger Mensch. Es macht mich nur müder — und manchmal verletzlicher.

Deshalb schreibe ich. Nicht, um jemanden schlecht zu machen. Nicht, um Drama zu erzeugen. Sondern weil ich endlich wollte, dass auch meine Seite der Geschichte sichtbar wird.

Meine Texte sind persönlich, manchmal schmerzhaft, manchmal humorvoll, aber immer ehrlich. Sie zeigen, wie es ist, wenn man Verantwortung trägt, wenn man liebt, wenn man kämpft, wenn man Fehler macht und trotzdem weitermacht. Sie zeigen, dass hinter jeder Akte ein Mensch steht — mit Herz, mit Geschichte, mit Verletzungen und mit Hoffnung.

Wenn das Jugendamt nun mitliest, dann sehen sie nicht nur das, was andere erzählen. Sie sehen meine Gedanken, meine Sicht, meine Realität. Und vielleicht verstehen sie dadurch ein bisschen besser, warum manche Entscheidungen weh tun, warum manche Situationen kompliziert sind, und warum ich trotzdem jeden Tag versuche, das Richtige zu tun.

Ich habe nichts zu verstecken. Nur etwas zu erklären.

Und manchmal ist das der wichtigste Schritt überhaupt.

Wir stehen an einem Scheideweg

Hat der Mensch noch eine Chance? Neue Daten sagen: Bis 2050 könnten wir bei +3 °C landen. Das ist nicht „irgendwann“, das ist in 25 Jahren. Und trotzdem reden viele noch so, als ginge es nur um „ein bisschen wärmere Sommer“. Wenn Dummheit eine Krone bräuchte – diese Aussage würde sie tragen.

+3 °C bedeutet: 45‑Grad‑Sommer in Deutschland. Neue Wüsten in Südeuropa. Unbewohnbare Regionen. Feuer, Dürre, Wasserknappheit. Und weltweit rund 2,5 Milliarden Menschen, die ihre Heimat verlieren. Wer glaubt, das gehe ihn nichts an, wird sehr bald eines Besseren belehrt.

Die Wissenschaft zeigt klar: Wir stehen kurz vor mehreren Kipppunkten. Korallenriffe? Bereits verloren. Der Amazonas? Kurz davor zu kippen. Golfstrom? Risiko eines Kollapses unter +2 °C. Das ist kein Katastrophenfilm – das ist der aktuelle Forschungsstand.

Und warum sind wir hier? Weil wir zu langsam waren. Weil Regierungen lieber verwalten als handeln. Weil man Warnungen ignoriert hat. Ja, es gibt Fortschritte – aber das Tempo reicht nicht. Wir bräuchten positive Kipppunkte, die Lösungen verstärken. Stattdessen stolpern wir Richtung Abgrund.

Was jetzt? Es gibt noch eine Chance – aber nur, wenn wir sofort handeln. Jedes Zehntelgrad zählt. Energie, Verkehr, Heizen, Landwirtschaft, Industrie: alles muss schneller, konsequenter, ehrlicher werden. Halbherzigkeit ist tödlich.

Und die aktuelle Regierung? Sie ignoriert Warnungen. Sie bremst statt beschleunigt. Sie tut so, als sei Klimaschutz eine Option – nicht eine Überlebensfrage.

Ich wähle Grün, weil ich Verantwortung ernst nehme. Weil ich nicht warten will, bis der letzte Wald brennt und der letzte Fluss kippt. Und ganz ehrlich: Ich habe nicht das Gefühl, dass Merz, Trump, Putin oder Xi Jinping verstanden haben, was hier auf dem Spiel steht.

Wir stehen an einem Scheideweg. Ignoranz zerstört unsere Zukunft. Handeln gibt uns eine Chance.

Die Zeit des Wegschauens ist vorbei.

„Wenn eigentlich andere zur Beratung müssten“

„Wenn eigentlich andere zur Beratung müssten“

Es ist schon faszinierend, wie sich manche Geschichten entwickeln. Vor über vier Jahren war ich bei einer Familienberatung. Ganz offiziell, ganz seriös, ganz konstruktiv. Dort wurde mein Sohn eingeladen, um gemeinsam mit mir ein Gespräch zu führen. Ein neutraler Raum, eine Fachperson, die helfen sollte, Missverständnisse zu klären. Ein Angebot, das man normalerweise annimmt, wenn man wirklich an Lösungen interessiert ist.

Die Antwort meines Sohnes? Ein freundliches, bestimmtes: „Es gibt keine Probleme.“ Und damit war das Thema für ihn erledigt. Für mich natürlich nicht — denn die „nicht vorhandenen Probleme“ tauchen seitdem in Form von Anzeigen, Vorwürfen und kreativen Erzählungen immer wieder auf. Aber gut, jeder definiert „Problem“ eben anders.

Manchmal frage ich mich, ob ich damals vielleicht die falsche Person zur Beratung geschickt habe. Ich saß dort, offen, bereit zu reden, bereit zuzuhören, bereit, Verantwortung zu übernehmen. Und die andere Seite? Hat sich geweigert, überhaupt den Raum zu betreten.

Und jetzt, Jahre später, bekomme ich Anhörbögen, in denen mir erklärt wird, wie ein Strafbefehlsverfahren funktioniert. Als wäre ich diejenige, die nicht kommunizieren kann. Als wäre ich diejenige, die Konflikte eskaliert. Als wäre ich diejenige, die dringend eine Beratung bräuchte.

Dabei war ich die Einzige, die tatsächlich dort war.

Vielleicht sollte ich das nächste Mal einfach den Beratungsraum reservieren und die Einladung direkt an die richtigen Personen schicken. Mit dem Hinweis: „Keine Sorge, es gibt dort auch Kaffee. Und keine Polizei.“

Denn ganz ehrlich: Wenn jemand vier Jahre lang behauptet, es gäbe „keine Probleme“, während gleichzeitig Anzeigen geschrieben werden, dann ist das kein strafrechtliches Thema. Das ist ein Thema für Menschen, die lernen müssen, wie man Konflikte löst, bevor man Behörden einschaltet.

Aber gut. Ich bleibe ruhig, trinke meinen Kaffee, fülle meine Bögen aus und lasse die anderen ihre Dramen ausleben. Manche Menschen brauchen eben keine Polizei. Sie brauchen eine Beratung. Und zwar dringend.

 

 

„Bin ich mit meinem Blog rechtlich auf der sicheren Seite?“

„Bin ich mit meinem Blog rechtlich auf der sicheren Seite?“

Es gibt Dinge im Leben, die versteht man einfach nicht. Zum Beispiel, wie ein kleiner Junge, zu dem ich eine enge und liebevolle Bindung habe, plötzlich keinen Kontakt mehr zu mir haben darf. Nicht, weil er sich von mir abgewendet hätte. Nicht, weil er Angst vor mir hätte. Nicht, weil zwischen uns etwas vorgefallen wäre.

Sondern weil Erwachsene entschieden haben, dass es besser sei, wenn wir uns nicht sehen.

Ich schreibe das bewusst so klar, weil es mir wichtig ist: Mein Enkel hat mir selbst immer wieder gesagt, dass er mich vermisst. Er hat nie zu mir gesagt, dass er mich nicht sehen möchte. Er hat nie Distanz zu mir gesucht.

Die Tür zwischen uns wurde nicht von ihm geschlossen.

Und genau das ist der Punkt, der mich schreiben lässt.

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob mein Blog mir Probleme machen könnte. Ob ich zu offen bin. Ob ich zu ehrlich bin. Ob jemand behaupten könnte, ich würde über andere herziehen. Aber am Ende bleibt für mich eine einfache Wahrheit:

Ich schreibe nicht über Menschen. Ich schreibe über Gefühle. Ich schreibe nicht über Schuld. Ich schreibe über Schmerz. Ich schreibe nicht über Vorwürfe. Ich schreibe über das, was ich erlebe und empfinde.

Ich nenne keine Namen. Ich zeige keine Fotos. Ich stelle nach bestem Wissen keine falschen Behauptungen auf. Ich möchte niemanden beleidigen oder bloßstellen.

Ich beschreibe nur, wie es sich anfühlt, wenn ein Kind, das im selben Haus wohnt, plötzlich nicht mehr zu dir kommen darf. Wenn du seine Schritte hörst, aber nicht mehr seine Stimme. Wenn ein Kind dir immer wieder sagt, dass es dich vermisst, und ihr euch trotzdem nicht sehen dürft.

Das ist keine Fantasie. Das ist keine Übertreibung. Das ist mein persönliches Erleben.

Und genau deshalb ist mein Blog wichtig. Nicht, um jemanden anzugreifen. Nicht, um jemanden schlechtzumachen. Sondern weil ich eine Geschichte habe, die ich nicht länger in mir verschließen möchte.

Für mich steht fest: Gefühle zu beschreiben ist keine Straftat. Eigene Erfahrungen zu schildern ist keine Straftat. Ehrlich über das eigene Leben zu schreiben ist keine Straftat – solange man bei der Wahrheit bleibt und die Rechte anderer achtet.

Ich schreibe, weil Schreiben mir hilft. Ich schreibe, weil Schweigen meinen Schmerz nicht kleiner macht. Ich schreibe, weil ich meinen Weg finden muss, mit einer Situation umzugehen, die mich tief verletzt.

Vielleicht versteht mein Sohn das eines Tages. Vielleicht erkennt er irgendwann, dass mein Blog kein Angriff ist, sondern ein Ort, an dem ich meine Gedanken ordnen und meinen Gefühlen Ausdruck geben kann. Vielleicht wird irgendwann deutlich, dass Liebe sich nicht verbieten lässt, auch wenn Begegnungen verhindert werden.

Bis dahin schreibe ich weiter. Für mich. Für Daniel. Und für meine Wahrheit – so, wie ich sie erlebt habe

 

Ein Satz, der alles sagt

Ein Satz, der alles sagt

Es gibt Momente, die einen nicht loslassen, obwohl man gar nicht selbst dabei war. Man hört etwas, und plötzlich bleibt ein kleiner Knoten im Bauch zurück.

Bevor ich erzähle, worum es geht, ein kurzer Hinweis für alle, die meinen Blog nicht regelmäßig lesen:

Es geht um ein kleines Mädchen aus unserem erweiterten Familienkreis. Sie lebt nicht bei ihrer Mutter, sondern in einer anderen stabilen Umgebung. Ich selbst bin eine Art Stiefoma für sie – eine vertraute Bezugsperson, die sie schon lange kennt. Mehr muss man dazu nicht wissen.

Vor ein paar Tagen wurde mir von einer Situation erzählt, die mich seitdem beschäftigt.

Das Mädchen fährt morgen wieder zu ihrer Mutter zum regulären Besuchskontakt. Und weil ich bald Geburtstag habe, wurde sie vorab gefragt, ob sie mir gerne gratulieren und vielleicht ein kleines Geschenk überreichen möchte.

Sie wollte das. Sofort. Ohne Zögern. Doch dann fiel ein Satz, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht:

„Ich muss das heimlich machen, sonst darf ich nicht hingehen.“

Heimlich. Ein Wort, das in einem Kinderleben nichts mit Zuneigung zu tun haben sollte.

Mir wurde außerdem berichtet, dass das Mädchen solche Situationen als „sehr laut und hektisch“ erlebt und davor Angst habe.

Mich macht das nachdenklich.

Ein Kind sollte nicht überlegen müssen, wem es gratulieren darf. Ein Kind sollte nicht flüstern müssen, was es eigentlich laut sagen möchte. Und kein Kind sollte das Gefühl haben, dass ein freundlicher Gruß zu Schwierigkeiten führen könnte.

Ich gebe diesen Vorfall nicht weiter. Nicht, weil er unwichtig wäre, sondern weil ich nicht in die offiziellen Abläufe eingebunden bin. Ich kann nur das wiedergeben, was mir erzählt wurde und was mich beschäftigt.

Ich kann daran nichts ändern, aber ich vergesse diesen Satz nicht.

Manchmal reicht ein einziger Satz aus, um nachdenklich zu machen.

Was ist eine Fachkraft für Online‑Marketing und E‑Commerce

Was ist eine Fachkraft für Online‑Marketing und E‑Commerce

Viele Menschen können sich unter dem Beruf Fachkraft für Online‑Marketing und E‑Commerce nicht viel vorstellen. Für mich dagegen war diese Weiterbildung damals ein wichtiger Schritt — und heute, mit meinem neuen Samsung‑Notebook und den ganzen KI‑Tools, merke ich, wie viel davon wieder zu mir zurückkommt.

Online‑Marketing bedeutet, Menschen im Internet zu erreichen: mit Texten, Bildern, Ideen, Informationen. Es geht darum, Inhalte sichtbar zu machen, Webseiten zu verbessern, Zielgruppen zu verstehen und digitale Kommunikation so zu gestalten, dass sie ankommt.

E‑Commerce ist der praktische Teil davon: Produkte einstellen, Shops pflegen, Bestellungen verwalten, Kunden informieren, Abläufe optimieren. Kurz gesagt: Alles, was nötig ist, damit ein Online‑Shop funktioniert.

Beides zusammen ergibt einen Beruf, der Kreativität und Technik verbindet. Man schreibt, gestaltet, analysiert, organisiert — und das alles digital.

Als ich diese Fortbildung gemacht habe, war das Internet noch eine ganz andere Welt. Dreamweaver, Photoshop, HTML‑Baukästen, viel Handarbeit. Heute geht vieles leichter, schneller und intuitiver. Und genau das macht es mir trotz ME/CFS möglich, wieder kreativ zu werden.

Mit KI‑Anwendungen, Windows 11 und meinem Notebook kann ich schreiben, strukturieren, gestalten und meinen Blog weiterentwickeln, ohne meinen Körper zu überfordern. Es ist eine neue Art zu arbeiten — und gleichzeitig eine Rückkehr zu dem, was ich damals gelernt habe.

Nach und nach baue ich alle meine alten Blogtexte in meinen neuen Blog ein. Es ist viel Arbeit, ja. Aber es ist Arbeit, die mir guttut. Arbeit, die mich nicht überfordert, sondern mir das Gefühl gibt, wieder etwas erschaffen zu können.

Und vielleicht ist genau das der Kern dieses Berufs: Online‑Marketing und E‑Commerce sind nicht nur Technik. Es ist die Möglichkeit, Gedanken sichtbar zu machen — selbst dann, wenn der Körper Grenzen setzt.

Bilderbuch-Dandan der kleine Fuchs

Bilderbuch-Dandan der kleine Fuchs

Manchmal entstehen die schönsten Dinge ganz leise – aus Liebe, aus dem Wunsch, etwas Gutes zu schenken. Ich habe ein kleines Fuchs‑Buch für meinen Enkel geschrieben. Die Geschichte handelt von einem kleinen Fuchs, seiner Oma und einer weisen Eule – Figuren, die ihn begleiten sollen, ohne ihn zu überfordern.

Mir war wichtig, dass die Geschichte einfach schön ist. Kein Streit, keine dunklen Wolken – nur Wärme, Vertrauen und kleine Abenteuer, die ein Kind mit acht Jahren gut verstehen kann. Bald werde ich ihm das Buch geben, und allein der Gedanke daran erfüllt mich mit Freude.

Vielleicht ist das genau das, was Geschichten manchmal sein dürfen: ein ruhiger Ort, an dem man sich sicher fühlt – ganz ohne Belastungen, einfach mit Herz.

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Wenn Intelligenz Wurzeln schlägt

Wenn Intelligenz Wurzeln schlägt

– und warum die ersten Lebensjahre so viel bedeuten

Es gibt Momente im Leben, die uns für immer prägen. Für Kinder sind das vor allem die ersten Lebensjahre. In dieser Zeit entstehen nicht nur Sprache, Vertrauen und Neugier – auch die Grundlagen für viele geistige Fähigkeiten entwickeln sich. Die Forschung zeigt, dass sowohl genetische Veranlagung als auch die Erfahrungen eines Kindes eine wichtige Rolle spielen.

Ich habe das bei Daniel jeden Tag erlebt.

Als er klein war, war unser Alltag voller kleiner Momente, die im Rückblick gar nicht klein waren: seine Fragen, sein Staunen, sein Lachen und seine Art, die Welt zu entdecken. Wir haben zusammen gemalt, gebastelt, Geschichten erfunden. Wir haben gesprochen, beobachtet und ausprobiert. Dabei konnte ich miterleben, wie er Zusammenhänge verstand, neugierig blieb und Freude am Lernen entwickelte.

Nicht, weil ich ihn nach einem besonderen Konzept gefördert hätte, sondern weil wir viel Zeit miteinander verbrachten.

Kinder brauchen in den ersten Lebensjahren keine perfekten Förderprogramme. Sie brauchen Menschen, die ihnen zuhören, sie ernst nehmen und ihnen Geborgenheit vermitteln. In einer solchen Umgebung fällt es ihnen leichter, Fragen zu stellen, Fehler zu machen und Neues auszuprobieren.

Ich bin dankbar, dass ich Daniel in dieser wichtigen Zeit begleiten durfte. Diese gemeinsamen Erfahrungen kann uns niemand nehmen.

Viele wissenschaftliche Studien zeigen, dass eine liebevolle und anregende Umgebung in den ersten Lebensjahren eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung eines Kindes bildet.

Ich hoffe, dass all die schönen gemeinsamen Erlebnisse Daniel auch in Zukunft begleiten.

Liebe, Zeit und Geborgenheit gehören zu den wertvollsten Geschenken, die man einem Kind mit auf den Weg geben kann.

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